Navigation
Seiteninhalt
In den Compliance News vom 26. Februar 2025 geht es diesmal um das "Omnibus-Vereinfachungs-Paket" der EU, warum Renè Benko beim Thema der Aussage zwiegespalten ist und was es mit dem neuen "Blueprint" der EU-Kommission auf sich hat.

ESG

Das so genannte "Omnibus-Vereinfachungs-Paket" (wir hatten bereits darüber berichtet) soll zur Reduktion von Dokumentations- und Sorgfaltspflichten in den Bereichen Nachhaltigkeit und Lieferketten führen, um Unternehmen die hohen bürokratischen Hürden zu nehmen. Im September 2024 hatte Mario Draghi, Ex-Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), im Auftrag der EU-Kommission einen Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union publiziert. Neben der Fokussierung auf Innovation, Dekarbonisierung und Sicherheit, wurde insbesondere die Notwendigkeit eines Abbaus bürokratischer Hürden für Unternehmen in der EU hervorgehoben. Auf diese Weise soll die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsblocks wiederhergestellt und langfristig gesichert werden. Insbesondere für KMUs soll das Omnibus-Vereinfachungs-Paket Vereinfachungen bringen und die Berichtspflichten um bis zu 35 % reduzieren. Das Omnibus-Vereinfachungs-Paket für die Nachhaltigkeitsvorgaben soll als erstes Maßnahmenpaket bereits am 26. Februar von der Kommission vorgestellt werden. Anschließend muss das Paket mit hoher Wahrscheinlichkeit noch vom EU-Parlament und vom Rat abgesegnet werden. (Presse)

Kartellrecht

In einem kürzlich veröffentlichten Gastbeitrag für die Presse von Dr. Peter Stockenhuber, LL.M., Ass.-Prof. am Institut für Unternehmens- und Wirtschaftsrecht an der Uni Wien, wird die Angemessenheit der Rekord-Kartellstrafe von 70 Millionen Euro gegen den Rewe-Konzern wegen eines nicht angemeldeten Zusammenschlusses diskutiert. Wir hatten bereits vergangene Woche eine Folge von "Drei Fragen an..." mit Mag. Martin Eckel dem Thema gewidmet. Trotz Kritik an der Höhe der Strafe wird argumentiert, dass sie sich im Rahmen bewegt, da sie nur 0,76 % der maximal möglichen Strafe von 9,2 Milliarden Euro beträgt. Die Strafe orientiert sich an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Konzerns und soll der Abschreckung dienen. Erschwerend wirkten in diesem Fall Rewes Wiederholungstäterschaft (bereits 2018 im Zuge der Übernahme von Zielpunkt-Filialen: grob unrichtige bzw. irreführende Angaben bei der Anmeldepflicht) und die lange Dauer des Verstoßes (vier Jahre). (Presse)

Korruption

Der Gründer der bankrotten Signa Holding, René Benko, befindet sich derzeit in Untersuchungshaft in der Justizanstalt Wien-Josefstadt. Wir hatten in den News darüber berichtet. Dies möchte nun die Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) dazu nutzen, um ihn zu den Vorwürfen gegen ihn zu befragen. Trotzdem er grundsätzlich aussagen möchte, hat er das Angebot nun ausgeschlagen, da er sich aufgrund seiner Haftsituation nicht in der Lage sieht, sich auf die Befragung vorzubereiten. Benko hat keinerlei Zugriff auf Mails und Archive, welche für seine Verteidigung notwendig wären. Diese stehen lediglich in ausgedruckter Form zur Verfügung, was dank der hohen Anzahl an Akten eine enorme Schwierigkeit darstellt. Beschuldigte dürfen sich während er U-Haft auf ihren Prozess vorbereiten, haben in Gefangenschaft, um den Kontakt zur Außenwelt zu minimieren, jedoch keinen Zugriff auf elektronische Geräte. (Presse)

EU-Regulierung

Erst kürzlich wurde ein Wahl-Toolkit von der EU-Kommission zum Digital Services Act und zum Zwecke der Überwachung der Umsetzung dessen für nationale Regulierungsbehörden veröffentlicht. Es enthält praktische Details dazu, wie die im März 2024 vorgestellten DSA-Wahlrichtlinien während der Wahlprozesse angewendet werden können. Das Toolkit soll DSA-Regulierungsbehörden bei ihrer Arbeit mit sehr großen Online-Plattformen und Suchmaschinen helfen, Risiken wie Hassrede, Online-Belästigung und Manipulation der öffentlichen Meinung zu bewältigen. (MLEX)

Cybersecurity

Kürzlich wurden die Vorschriften zur Meldung und Berichterstattung über größere IKT-bezogene Vorfälle und zur Meldung signifikanter Cyber-Bedrohungen gemäß dem Digital Operational Resilience Act im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Die Vorschriften enthalten wichtige Punkte zu den Standardformularen, Vorlagen und Verfahren für die Berichterstattung und Meldung von Finanzunternehmen. Am 20. Tag nach ihrer Veröffentlichung im EU-Amtsblatt sollen diese Vorschriften in Kraft treten. (MLEX)

Die EU-Kommission hat nun einen neuen "Blueprint" vorgeschlagen, die Reaktion der EU auf große Cyberangriffe zu stärken. Der Blueprint aktualisiert den EU-Rahmen für das Krisenmanagement im Bereich Cybersecurity. Der Rat der Kommission lautet auf Maßnahmen zur "Stärkung der Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Einheiten, die NATO eingeschlossen". Ebenfalls beim Blueprint berücksichtigt sind sichere Kommunikation und strategische Schritte zur Vermeidung von fehlender Information. (MLEX)

Geldwäsche

Ein aktueller Artikel des Standard thematisiert Geldwäsche und wie die Behörden die Fälle dessen aufdecken: Banken und Krypto-Dienstleister melden verdächtige Transaktionen. Etwa ein Drittel der mehreren Tausend Meldungen pro Jahr wird an Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet. Die Geldwäsche selbst beginnt mit illegalen Aktivitäten, im Zuge welcher "schmutziges" Geld durch komplexe Transaktionen verschleiert wird, um dieses in den legalen Wirtschaftskreislauf zu schleusen. Banken, Finanzdienstleister und Immobilienvermittler sind gesetzlich dazu verpflichtet, dubiose Aktivitäten zu melden. (Standard)

Die französische Justiz hat Ermittlungen gegen den Schauspieler Gérard Depardieu wegen schweren Steuerbetrugs und Geldwäsche eingeleitet. Ihm wird vorgeworfen, sich nur zum Schein in Belgien niedergelassen zu haben, um Steuern zu vermeiden. Die Ermittlungen sollen bereits seit einem Jahr laufen und es gab Hausdurchsuchungen in Frankreich und Belgien. Depardieu selbst wurde bisher nicht verhört. Er steht bereits wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs in der Kritik: Ein Prozess wegen mutmaßlicher sexueller Nötigung wurde auf März 2025 verschoben. Depardieu streitet jegliche Vorwürfe ab. (Spiegel)

Autoren

{"uuid":"5ca4b7c2b3ad48769cdede7df2b34f79","username":"9040513a-8bb6-4e43-947a-0d8cddde5f27","firstname":"Christiane","lastname":"Jördens","emailAddress":"christiane.joerdens@lexisnexis.at","created":"2024-04-04T09:46:08.054Z","edited":"2025-02-13T09:19:42.609Z","jobposition":"Compliance-Redakteurin/Content Managerin","fullname":"Mag.a Christiane Jördens, Bakk.a","salutation":"Frau","pretitle":"Mag.a","posttitle":"Bakk.a","companyname":"LexisNexis","premium":true,"telephone":"+43 664 883 587 68","vita":"Mag. Christiane Jördens, Bakk. hat Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Uni Wien studiert und bereits während ihres Studiums begonnen als Redakteurin, Texterin und Model zu arbeiten. Als Journalistin war sie vor allem im Bereich Mode und Modewirtschaft tätig. Sie betreut seit Ende 2023 die redaktionellen Belange der Compliance Praxis bei LexisNexis und ist als Chefredakteurin und Content Managerin Compliance tätig.","open":true,"profilephoto":{"uuid":"1a64a87450684fdabf02aaeb41511d48","path":"/360_10-Jahre_Christiane-und-Christoph_59.jpg","fields":{"name":"Christiane Jördens","description":"Daniel Auer Photography"}},"path":"https://www.compliance-praxis.at/Insider/Menschen/Person.html?pid=5ca4b7c2b3ad48769cdede7df2b34f79"}
Christiane Jördens

Mag.a Christiane Jördens Bakk.a

Mag. Christiane Jördens, Bakk. hat Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Uni Wien studiert und bereits während ihres Studiums begonnen als Redakteurin, Texterin und Model zu arbeiten. A...

{"name":"Compliance News 26.02.2025","contenttype":"text/html","templateName":"content-page","headmeta":"<meta charset=\"utf-8\">\n<meta http-equiv=\"X-UA-Compatible\" content=\"IE=edge\">\n<meta name=\"viewport\" content=\"width=device-width, initial-scale=1\">\n\n\n\n\n\n <title>Compliance News 26. 02. 2025</title>\n \n <meta name=\"keywords\" content=\"ESG, Geldwäsche, Korruption, EU-Regulierung, Cybersecurity, Kartellrecht\"/>\n\n <meta name=\"description\" content=\"In den Compliance News vom 26. Februar 2025 geht es diesmal um das \"Omnibus-Vereinfachungs-Paket\" der EU, Renè Benko und seiner Meinung zum Thema Aussage und was es mit dem \"Blueprint\" der EU-Kommission auf sich hat.\"/>\n\n <meta property=\"og:image\" content=\"/Themen/Aktuelles_Meinung/Aktuell/LinkedIn_-ComplianceNews-(2).jpg\"/>\n <meta property=\"og:image:height\" content=\"627\"/>\n <meta property=\"og:image:width\" content=\"1200\"/>\n <meta property=\"og:title\" content=\"Compliance News 26.02.2025\"/>\n <meta property=\"og:site_name\" content=\"CompliancePraxis\"/>\n <meta property=\"og:url\" content=\"/Themen/Aktuelles_Meinung/Aktuell/Compliance-News-26.02.2025.html\"/>\n <meta property=\"og:type\" content=\"website\"/>\n <meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\">\n <meta property=\"og:description\" content=\"In den Compliance News vom 26. Februar 2025 geht es diesmal um das \"Omnibus-Vereinfachungs-Paket\" der EU, Renè Benko und seiner Meinung zum Thema Aussage und was es mit dem \"Blueprint\" der EU-Kommission auf sich hat.\"/>\n","title":"Compliance News 26. 02. 2025","teaser":"In den Compliance News vom 26. Februar 2025 geht es diesmal um das \"Omnibus-Vereinfachungs-Paket\" der EU, warum Renè Benko beim Thema der Aussage zwiegespalten ist und was es mit dem neuen \"Blueprint\" der EU-Kommission auf sich hat.","pagecontent":"<h2>ESG</h2><p style=\"\">Das so genannte <b>\"Omnibus-Vereinfachungs-Paket\"</b> (wir hatten bereits darüber berichtet) soll zur <b>Reduktion von Dokumentations- und Sorgfaltspflichten</b> in den Bereichen Nachhaltigkeit und Lieferketten führen, um Unternehmen die hohen bürokratischen Hürden zu nehmen.&nbsp;Im September 2024 hatte&nbsp;<b>Mario Draghi, Ex-Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB)</b>, im Auftrag der EU-Kommission einen Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union publiziert. Neben der Fokussierung auf Innovation, Dekarbonisierung und Sicherheit, wurde insbesondere die Notwendigkeit eines Abbaus bürokratischer Hürden für Unternehmen in der EU hervorgehoben. Auf diese Weise soll die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsblocks wiederhergestellt und langfristig gesichert werden. Insbesondere für <b>KMUs</b> soll das Omnibus-Vereinfachungs-Paket Vereinfachungen bringen und die <b>Berichtspflichten um bis zu 35 % reduzieren.</b> Das Omnibus-Vereinfachungs-Paket für die Nachhaltigkeitsvorgaben soll als erstes <b>Maßnahmenpaket bereits am 26. Februar von der Kommission vorgestellt </b>werden.&nbsp;Anschließend muss das Paket mit hoher Wahrscheinlichkeit noch <b>vom EU-Parlament und vom Rat abgesegnet werden.</b> (<a target='_self' href=\"https://www.diepresse.com/19388413/eu-will-buerokratische-huerden-fuer-unternehmen-abbauen?utm_term=24022025&amp;utm_id=19395490&amp;utm_campaign=Rechtspanorama&amp;utm_medium=email&amp;_hsenc=p2ANqtz-_PnKxbhVd6HK0qnT9Hl96ihMCB-VSRJ5j59MKtXJzWr3fF0VMXTBCeuOht7dhvBLL40L-7iQ-Mdf-yzPhQKrp-mE3bjI9S9B3E_1pAkg6cqdmw5UU&amp;_hsmi=104927354&amp;utm_content=Rechtspanorama%20Newsletter&amp;utm_source=hs_email\">Presse</a>)</p><h2>Kartellrecht</h2><p style=\"\">In einem kürzlich veröffentlichten <b><a target='_self' href=\"https://www.diepresse.com/19388394/warum-die-rekord-kartellstrafe-angemessen-war?utm_term=24022025&amp;utm_id=19395490&amp;utm_campaign=Rechtspanorama&amp;utm_medium=email&amp;_hsenc=p2ANqtz-9zz4Y4UAk0yStCJRr_xWGVbYetSkYCqWHxYeQWfFYFCVZzZVWlMCT8gQd2TG0_aLzmjavBRo_oeY7RKqfWxSPBMkdMxUlDda8alR3egxllDy-SdCY&amp;_hsmi=104927354&amp;utm_content=Rechtspanorama+Newsletter&amp;utm_source=hs_email\">Gastbeitrag für die Presse</a></b> von&nbsp;<b>Dr. Peter Stockenhuber</b>, LL.M., Ass.-Prof. am Institut für Unternehmens- und Wirtschaftsrecht an der Uni Wien, wird die Angemessenheit der <b>Rekord-Kartellstrafe von 70 Millionen Euro gegen den Rewe-Konzern</b> wegen eines nicht angemeldeten Zusammenschlusses diskutiert. Wir hatten bereits vergangene Woche eine Folge von <b><a target='_self' href=\"https://www.compliance-praxis.at/Themen/Recht_Haftung/Aktuell/Drei-Fragen-an-Kartellrecht-in-Oesterreich.html\">\"Drei Fragen an...\" mit Mag. Martin Eckel</a></b> dem Thema gewidmet. Trotz Kritik an der <b>Höhe der Strafe wird argumentiert, dass sie sich im Rahmen bewegt</b>, da sie nur 0,76 % der maximal möglichen Strafe von 9,2 Milliarden Euro beträgt. Die <b>Strafe orientiert sich an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Konzerns</b> und soll der Abschreckung dienen. <b>Erschwerend wirkten in diesem Fall Rewes Wiederholungstäterschaft</b> (bereits 2018 im Zuge der Übernahme von Zielpunkt-Filialen: grob unrichtige bzw. irreführende Angaben bei der Anmeldepflicht) und die <b>lange Dauer des Verstoßes</b> (vier Jahre). (<a target='_self' href=\"https://www.diepresse.com/19388394/warum-die-rekord-kartellstrafe-angemessen-war?utm_term=24022025&amp;utm_id=19395490&amp;utm_campaign=Rechtspanorama&amp;utm_medium=email&amp;_hsenc=p2ANqtz-9zz4Y4UAk0yStCJRr_xWGVbYetSkYCqWHxYeQWfFYFCVZzZVWlMCT8gQd2TG0_aLzmjavBRo_oeY7RKqfWxSPBMkdMxUlDda8alR3egxllDy-SdCY&amp;_hsmi=104927354&amp;utm_content=Rechtspanorama+Newsletter&amp;utm_source=hs_email\">Presse</a>)</p><h2>Korruption</h2><p style=\"\">Der Gründer der bankrotten Signa Holding, <b>René Benko</b>, befindet sich <b>derzeit in Untersuchungshaft in der Justizanstalt Wien-Josefstadt.</b> Wir hatten in den News darüber berichtet. Dies möchte nun die <b>Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA)</b> dazu nutzen, um <b>ihn zu den Vorwürfen gegen ihn zu befragen.</b> Trotzdem er grundsätzlich aussagen möchte, hat er das <b>Angebot nun ausgeschlagen,</b> da er sich aufgrund seiner Haftsituation <b>nicht in der Lage sieht, sich auf die Befragung vorzubereiten.</b> Benko hat <b>keinerlei Zugriff auf Mails und Archive</b>, welche für seine Verteidigung notwendig wären. Diese stehen lediglich in ausgedruckter Form zur Verfügung, was dank der hohen Anzahl an Akten eine enorme Schwierigkeit darstellt. Beschuldigte dürfen sich während er U-Haft auf ihren Prozess vorbereiten, haben in Gefangenschaft, um den Kontakt zur Außenwelt zu minimieren, jedoch keinen Zugriff auf elektronische Geräte. (<a target='_self' href=\"https://www.diepresse.com/19387952/rene-benko-in-u-haft-warum-er-aussagen-will-aber-nicht-aussagt?utm_term=21022025&amp;utm_id=19390202&amp;utm_campaign=Das%20Wichtigste%20des%20Tages&amp;utm_medium=email&amp;_hsenc=p2ANqtz-9-P7bw_2QUlOAr_qLZf0_VgloMxBYPG5lhkTd_ozuDjruI7vpTx5Sbbqq_tFniJa_LiFNZLEz7m4VC3n0ZFWjbHAQ-Yu1R-kYbOpddkYPRHKcoZQo&amp;_hsmi=104819166&amp;utm_content=WichtigsteNL210225&amp;utm_source=hs_email\">Presse</a>)</p><h2>EU-Regulierung</h2><p style=\"\">Erst kürzlich wurde ein <b>Wahl-Toolkit von der EU-Kommission zum Digital Services Act </b>und zum <b>Zwecke der Überwachung der Umsetzung dessen für nationale Regulierungsbehörden</b> veröffentlicht.&nbsp;Es enthält praktische Details dazu, wie die im März 2024 vorgestellten DSA-Wahlrichtlinien während der Wahlprozesse angewendet werden können.&nbsp;Das Toolkit soll DSA-Regulierungsbehörden bei ihrer Arbeit mit sehr großen Online-Plattformen und Suchmaschinen helfen, <b>Risiken wie Hassrede, Online-Belästigung und Manipulation der öffentlichen Meinung </b>zu bewältigen. (<a target='_self' href=\"https://content.mlex.com/#/content/1633146/dsa-elections-toolkit-for-national-regulators-presented-by-eu-commission?referrer=email_instantportfolio&paddleid=213&paddleaois=2009\">MLEX</a>)</p><h2>Cybersecurity</h2><p style=\"\">Kürzlich wurden die <b>Vorschriften zur Meldung und Berichterstattung über größere IKT-bezogene Vorfälle und zur Meldung signifikanter Cyber-Bedrohungen gemäß dem Digital Operational Resilience Act</b> im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Die Vorschriften enthalten wichtige Punkte zu den Standardformularen, Vorlagen und Verfahren für die Berichterstattung und Meldung von Finanzunternehmen. <b>Am 20. Tag nach ihrer Veröffentlichung im EU-Amtsblatt</b> sollen diese <b>Vorschriften in Kraft treten.</b> (<a target='_self' href=\"https://content.mlex.com/#/content/1632817/eu-financial-entities-digital-resilience-reporting-notification-rules-published?referrer=email_instantportfolio&paddleid=213&paddleaois=2001;2008\">MLEX</a>)</p><p style=\"\">Die <b>EU-Kommission</b> hat nun einen neuen <b>\"Blueprint\" vorgeschlagen</b>, die Reaktion der EU auf große Cyberangriffe zu stärken. Der Blueprint <b>aktualisiert den EU-Rahmen</b> für das <b>Krisenmanagement im Bereich Cybersecurity</b>. Der Rat der Kommission lautet auf Maßnahmen zur \"Stärkung der <b>Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Einheiten</b>, die <b>NATO</b> eingeschlossen\". Ebenfalls beim Blueprint berücksichtigt sind <b>sichere Kommunikation und strategische Schritte zur Vermeidung von fehlender Information</b>. (<a target='_self' href=\"https://content.mlex.com/#/content/1633447/eu-commission-proposes-plan-to-boost-eu-response-to-large-scale-cyber-attacks?referrer=email_instantportfolio&paddleid=213&paddleaois=2001;2009\">MLEX</a>)</p><h2>Geldwäsche</h2><p>Ein aktueller Artikel des Standard thematisiert&nbsp;<b>Geldwäsche</b> und wie die Behörden die Fälle dessen aufdecken: <b>Banken und Krypto-Dienstleister melden verdächtige Transaktionen.&nbsp;</b>Etwa ein Drittel der mehreren Tausend Meldungen pro Jahr wird an Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet. Die&nbsp;Geldwäsche selbst beginnt mit <b>illegalen Aktivitäten</b>, im Zuge welcher <b>\"schmutziges\" Geld durch komplexe Transaktionen verschleiert</b> wird, um dieses in den legalen Wirtschaftskreislauf zu schleusen. <b>Banken, Finanzdienstleister und Immobilienvermittler sind gesetzlich dazu verpflichtet, dubiose Aktivitäten zu melden.</b> (<a target='_blank' rel='noopener' href=\"https://www.derstandard.de/story/3000000258011/wie-die-behoerden-geldwaesche-auf-die-schliche-kommen\">Standard</a>)</p><p style=\"\">Die französische Justiz hat Ermittlungen gegen den Schauspieler Gérard Depardieu wegen schweren Steuerbetrugs und Geldwäsche eingeleitet. Ihm wird vorgeworfen, sich nur zum Schein in Belgien niedergelassen zu haben, um Steuern zu vermeiden. Die Ermittlungen sollen bereits seit einem Jahr laufen und es gab Hausdurchsuchungen in Frankreich und Belgien. Depardieu selbst wurde bisher nicht verhört. Er steht bereits wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs in der Kritik: Ein Prozess wegen mutmaßlicher sexueller Nötigung wurde auf März 2025 verschoben. Depardieu streitet jegliche Vorwürfe ab. (<a target='_self' href=\"https://www.spiegel.de/panorama/leute/gerard-depardieu-ermittlungen-wegen-steuerbetrug-und-geldwaesche-eingeleitet-a-600f02b7-55ca-4d75-9bfa-ed6ca57b8a59\">Spiegel</a>)<br style=\"\"></p>","sidecolumn":null,"storiesmain":null,"storiesoverview":null,"headerimage":"<div class=\"card content-teaser clearfix \">\n <img src=\"/Themen/Aktuelles_Meinung/Aktuell/AdobeStock_104752853_1.jpg\" class=\"card-img\" alt=\"Compliance News, © Adobe stock Kaspars Grinvalds\">\n <div class=\"\">\n <div class=\"card-img-overlay\" title=\"© Adobe stock Kaspars Grinvalds\">\n <div class=\"card-header bg-white rounded-0 border-0 col-12 col-sm-11 col-md-8 col-lg-6\">\n <h1 class=\"card-title color-black\">Compliance News 26. 02. 2025</h1>\n </div>\n </div>\n </div>\n</div>\n","headertitle":"","stoerercontainer":null,"stoerercontainer2":null,"stoererwerbebanner":"","insiderheads":null,"overviewunternehmenimage":null,"overviewunternehmentitle":null,"buttonviewall1":null,"buttonviewall2":null,"superelement":null,"topstory":null,"netzwerkpartnerlogoleiste":"","metadata":"<div class=\"info\"><eval>>partials/themes-startpage/newsauthors data=(renderNewsAuthors \"571:christiane.joerdens@lexisnexis.at\" userinfo)</eval>\n<br>26. Februar 2025</div>","footnotes":"<div class=\"footnote v-spacer footnote-editor-preview d-none\"></div>\n","eventsmain":null,"eventsoverview":null,"eventsoverviewjson":null,"event":"","eventdates":"","footer":"<footer class=\"d-flex flex-column flex-xl-row\">\n\t<span class=\"sr-only\">Footer</span>\n\t<ul class=\"nav footer-nav flex-row pb-4 pb-xl-0 w-100\" id=\"footernavigation\" role=\"navigation\">\n\t\t\t\t\t\t\t</ul>\n\t<div class=\"copyright flex-md-shrink-1 text-left text-md-right\">\n\t\t\t\t<img src=\"/static/compliance_praxis/files/images/LexisNexis.png\" alt=\"LexisNexis\">\n\t\t<p></p>\t</div>\n</footer>\n","footerglobal":"<eval>{cpConfigLoader \"global\" \"footer\"}</eval>","footerjson":null,"onetrust":null,"ogimagefallback":null,"ogimagefallbackheight":null,"ogimagefallbackwidth":null,"cpcouponlist":null,"taggedthemes":["Cybersecurity","EU-Regulierung","ESG","Korruption","Kartellrecht","Geldwäsche"],"taggedcategories":["Aktuelles & Meinung"],"taggedorganizers":[],"taggedexhibitors":[],"taggedlecturers":[],"taggedmoderators":[],"taggedparticipants":[],"taggedauthors":["571:christiane.joerdens@lexisnexis.at"],"taggedmagazine":[],"taggedmagazinepage":"","taggedadvertorial":[],"taggingcontainer":null,"authorsdetails":"<div><eval>>partials/content-page/authorsdetails</eval></div>","participantsdetails":null,"contactsdetails":null,"portalapp":"cpshop,cprelatedarticles,","sidecolumninsider":null,"sidecolumnthemen":null,"sidecolumnevents":null,"sidecolumnglobal":"\t<eval>{cpConfigLoader \"stoerer\" \"sidecolumnthemen\"}</eval>\n\t\t\t\t\t\t<eval>> partials/applications/cprelatedarticles applicationtag=\"cprelatedarticles\"</eval>\n\t\t\t","sidecolumntop":"<div class=\"row\"></div>","sidecolumnbottom":"<div class=\"row\"></div>","premium":false,"oecov":null,"textimage":null,"upcompanytaggedevents":null,"upcompanyadvertorialarticles":null,"personprofile":null,"cms_id":12571,"usermodule":null,"cpuseraccount":null,"meshroles":["anonymous"],"taggingusers":null,"magentoshopapp":"\n"}